Schöpfung schützen

Bitte beachten!:
Nur in den dafür vorgesehenen Schulstunden daran arbeiten.

Das bedeutet nicht!: Dass das in zwei Stunden erledigt sein muss!!! Nächste Woche arbeitest Du an der Stelle weiter, an der Du heute aufgehört hast.
Nicht hetzen, es geht nicht um Schnelligkeit.

Ich mache keinen Druck – macht Ihr Euch auch keinen!
Es geht darum, es nachzuvollziehen – und zwar kritisch nachzuvollziehen.
Es geht um Sorgfalt.
Es gibt keine Hausaufgaben.
Achtet auf Pausen.

SCHÖPFUNG SCHÜTZEN

In der Schöpfungsgeschichte, Genesis 1, so haben wir gelesen, steht:

So schuf Gott den Menschen als sein Abbild, ja, als Gottes Ebenbild; und er schuf sie als Mann und Frau. 28 Er segnete sie und sprach: »Vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz! Ihr sollt Macht haben über alle Tiere: über die Fische, die Vögel und alle anderen Tiere auf der Erde!« 29 Dann sagte er: »Seht, als Nahrung gebe ich euch alle Pflanzen, die Samen tragen, und die Früchte, die überall an den Bäumen wachsen; 30 aber die Vögel und Landtiere sollen Gras und Blätter fressen.« Und so geschah es. 31 Schließlich betrachtete Gott alles, was er geschaffen hatte, und es war sehr gut! Es wurde Abend und wieder Morgen: Der sechste Tag war vergangen.

Die kursiv gedruckten Wörter bedeuten, dass Gott den Menschen als seine Stellvertretung einsetzt. Wie Hirten ihre Herde so sollen Menschen die wunderschöne Schöpfung Gottes hüten.

In den Schöpfungsgeschichten sehen wir also:

Der Mensch steht der Schöpfung gegenüber
– er ist etwas ganz Besonderes –

und gleichzeitig:

Der Mensch ist ein Teil der Schöpfung.

Aufgabe 1:
a) Male ein Bild, in dem der Mensch der Schöpfung gegenübersteht.
b) Male ein Bild, in dem der Mensch Teil der Schöpfung ist.

Ein Beispiel findest Du unten – Du kannst es sicher schöner malen.

c) Dann male ein Bild auf eine Hälfte der DINA4 Seite, in der die Schöpfung ziemlich kaputt ist – und auf die andere Hälfte ein Bild, in dem die Schöpfung noch wunderschön ist.

Aufgabe 2: Überlege und schreibe dann auf: Ist es immer bzw. grundsätzlich schlecht, dass der Mensch Natur verändert?

Dass der Mensch der Schöpfung/Natur gegenübersteht, ermöglicht:

  1. Technik
  2. Wissenschaft
  3. Kunst

Das heißt: Der Mensch verändert die Schöpfung/Natur. Der Mensch verändert wie jedes Lebewesen seine Umwelt – aber der Mensch tut es in intensiver Weise. Das kann zur Folge haben, dass er aus

  1. Gedankenlosigkeit, aus
  2. Eigeninteresse, aus
  3. Machtbewusstsein aus
  4. Notwendigkeit
  5. … die Schöpfung/Natur gefährdet.

Das betrifft alle Bereiche:

Luft

  • Klimaveränderung
  • Luftverschmutzung
  • „Lichtverschmutzung“ (Lichtsmog)
  • „Lärmverschmutzung“ (Lärmsmog)

Wasser

  • Süßwasser
  • Gewässer: See, Flüsse
  • Ozeane

Pflanzen

  • Wald
  • Monokultur
  • Gentechnik
  • „Unkräuter“-Vernichtung

Tiere (das betrifft alle Bereiche: Fische, Insekten, Spinnen, Säugetiere…)

  • Massentierhaltung
  • Tiere werden gefährdet durch Zurückdrängen in immer kleinere Lebensräume
  • Gentechnik

Erde

Hast Du schon darüber nachgedacht, dass Erde etwas besonderes ist? Nicht die große Erde, sondern das krümelig Braune, worauf wir langlaufen, worein wir die Pflanzen einpflanzen. Was ist das besondere an Erde? In ihr leben unzählig viele Organismen. Wenn sie nicht mehr da sind, ist auch die Erde tot.

Landschaften (das betrifft alle Bereiche: Berge, Wüsten, Ebenen…)

Der Mensch ist Teil der Natur: Was der Natur schadet, schadet ihm

Der Mensch muss seinen Verstand einsetzen, um mit Hilfe von Wissenschaft und Technik die Schäden gering zu halten bzw. gar wieder zu minimieren. Er muss Natur schützen:

  • Wasser sparen
  • Energie sparen
  • Freizeitgestaltung nicht gegen die Natur
  • Ernährung Jahreszeiten und Örtlichkeiten angemessen
  • Tiere und Pflanzen achten
  • Luft sauber halten
  • Natur störenden Lärm vermeiden
  • die Nacht nicht mit Licht verdrängen
  • Berge, Wüsten, Flüsse, Ebenen, Meer schützen

Natur wahrnehmen

Um Natur schützen zu können, muss man sie erst einmal wahrnehmen:

  • Geräusche und Stille hören
  • Dunkelheit und Sonnen-, Mond-, Sterne-Licht schätzen lernen
  • Jahreszeiten wahrnehmen (was verändert sich)
  • (vielleicht durch: Nachtwanderungen, Vogelwanderung, Naturlehrpfade…)

Naturschutzorganisationen helfen dabei:

und sie helfen dabei, dass man gemeinsam handelt und dadurch etwas für die Schöpfung/Natur erreicht.

Aufgabe 3: Oben wurde unterschieden zwischen Schöpfung – Natur
Gibt es einen Unterschied? Wenn ja, welchen? Du hast das schon einmal überlegt. Weißt Du es noch?

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