Diakonie und Caritas

Bitte beachten:
Nur in den dafür vorgesehenen Schulstunden daran arbeiten.
Nicht hetzen, es geht nicht um Schnelligkeit.

Ich mache keinen Druck – macht Ihr Euch auch keinen!
Es geht darum, es nachzuvollziehen – und zwar kritisch nachzuvollziehen.
Es geht um Sorgfalt.
Es gibt keine Hausaufgaben.
Achtet auf Pausen.

Aufgabe 1:
Erinnere Dich, was Du aus der Klasse 8 noch über Diakonie und Caritas weißt. Schreibe es auf. Ergänze es mit dem, was Du unten liest.

ubi caritas et amor ibi deus est: Wo Dienst und Liebe, dort ist Gott.

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GRUNDSÄTZE UND GRUNDLAGE DER DIAKONIE/CARITAS

Grundsätze der Diakonie:

  • Hilfe, Unterstützung, Betreuung, Begleitung Bedürftiger.
  • Weitergabe des Evangeliums von Jesus Christus.
  • Der Glaube an Jesus Christus leitet das Handeln, ist Grundlage des Tuns.

Grundsätze der Caritas – theologische Grundsätze

  • Der menschenfreundliche Gott – Quelle der Caritas.
  • Christus und seine Botschaft – Auftrag und Ermutigung der Caritas.
  • Der Heilige Geist – Lebenskraft der Caritas.
  • Die diakonische Kirche – Lebens- und Wirkraum der Caritas.

Die Caritas ist der größte private Arbeitgeber im Land: 520.000 Mitarbeiter. Danach folgt die Diakonie mit 435.000 Mitarbeitern. Mehr Beschäftigte hat nur der Öffentliche Dienst.

Grundlage der Diakonie: Jesus Christus

Anfang und Ausgangspunkt diakonischen Wirkens ist das Handeln Jesu, seine Liebe und Zuwendung zu den Menschen, die Hilfe benötigten. Darüber hinaus sind seine Worte wegweisend:

  • Matthäusevangelium Kapitel 25,31-46: Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.
  • Lukasevangelium Kapitel 10,25-37: Das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter – Christen helfen, ohne darauf zu achten, welchen Glaubens ein Mensch ist…
  • Jesus scheute sich nicht, kranke Menschen zu berühren und sie zu heilen: Matthäusevangelium 8: Die Heilung eines Leprakranken (es gibt bis heute viele christliche Leprahilfen) oder Markusevangelium 9,46-52: Heilung eines Blinden (heute zum Beispiel: Christoffel Blindenmission).
  • Jesus heilte eine Frau mit Blutungen: Markusevangelium 5,21-42 – eines der ersten Krankenhäuser war ein Krankenhaus für Frauen.
  • Jesus wandte sich auch von Kindern nicht ab: Markusevangelium 10,13-16.
  • Zudem: Die Liebe gilt allen Menschen, Über Grenzen hinweg.
  • Dass Sünder umkehren konnten, führte dazu, dass man sagte: Liebe nicht die Sünde, liebe den Sünder. Man lernte zu trennen zwischen dem Menschen und seinem Tun, denn der böse Mensch hat die Möglichkeit, sich wieder Gott zuzuwenden.

Aus den Hinweisen aus Matthäus 25 wurden die sieben leiblichen und die sieben geistlichen Werke der Barmherzigkeit entwickelt (in eigener Formulierung):

Die sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit:

  • Hungernden Nahrung geben
  • Durstigen zu trinken geben
  • Unbekleideten Kleidung geben
  • Fremden Schutz geben
  • Gefangene begleiten
  • Kranke besuchen
  • Tote bestatten.

Die sieben geistlichen Werke der Barmherzigkeit:

  • Sündern zeigen, was sie falsch gemacht haben
  • Unwissende über Gott und Welt belehren
  • Zweifelnden den Weg weisen
  • Traurige, Deprimierte und Trauernde trösten
  • Anstrengende, Lästige mit Geduld ertragen
  • Beleidigenden vergeben
  • Für Tote und Lebende bei Gott eintreten.

Aufgabe 2: Male zu den geistlichen Werken einen symbolischen Gegenstand bzw. zu den sieben geistlichen Werken Strichmännchen mit Blick auf das jeweilige Thema.

Fazit:

Diakonie und Caritas haben erkannt: Der Mensch lebt nicht allein davon, dass er körperlich gesund ist und zu essen hat – genau so notwendig ist es, dass die Seele gesund ist. Um der Seele zu helfen, gesund zu werden, bedarf sie spiritueller Nahrung – also aus christlicher Sicht: den Glauben an Jesus Christus.

Mit Apostelgeschichte 6,1-10 erkennen Christen: Der Mensch ist eine Einheit, er benötigt körperliche Hilfe und das Wort Gottes. Oder mit Matthäus 4,1-11 gesagt: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern auch vom Wort Gottes.

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Aufgabe 3:
Welche der vier Clips ist für Dich sehr informativ? Begründen…
Welcher der vier Clips ist eher emotional spannend? Begründen…

Was ist Diakonie? https://www.youtube.com/watch?v=_P6icT7GZRE 

und: https://www.youtube.com/watch?v=IsZKH6otmqE

100 Jahre Diakonie am Beispiel Düsseldorf: https://www.youtube.com/watch?v=vpxz1GubSL0

Caritas: https://www.youtube.com/watch?v=PcHPPKev6Fc

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Aufgabe 4: Schau Dir diese zwei Clips an – mache Dir ein paar Gedanken – schreibe sie auf.

Sophie – ein göttliches Geschenk: https://www.youtube.com/watch?v=6VsHz7H7Esw 

Sophie findet ihren Weg: https://www.youtube.com/watch?v=m-AjLTSzCf0

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Hier kehren wir zu dem Eingangssatz zurück: Ubi caritas…

Aufgabe 5:
(a) Weißt Du noch, wie der Satz weitergeht…
(b) Zwischen diesem ersten und dem letzten Videoclip wird deutlich, was das für den christlichen Glauben bedeutet. Fasse es mit wenigen Sätzen zusammen.

Ubi Caritas (Taize): https://www.youtube.com/watch?v=eF8AW6JzWpE