Friedensweg

GEWALT: FRIEDENSWEG

Während der Präsenzunterricht ausfällt, bearbeitet bitte diese Seite. Schreibt alles sorgfältig auf. Von manchen habe ich noch den Hefter. Ihr solltet dann die erarbeiteten Blätter später in den zurückgegebenen Hefter einordnen. Wir werden das Thema im Präsenzunterricht besprechen, vertiefen. Die Hefter werde ich wieder vor dem Zeugnis Ende des Schuljahres einsammeln.

Wir haben montags Reli in der 5. und 6. Stunde. Da ich aber in der 7. Stunde Präsenzunterricht habe, kann ich voraussichtlich nur in der 5. Stunde in Lo-net2 präsent sein. (Das gilt ab dem 18.1.) Aber ihr könnt mir ja auch unabhängig von dieser festen Zeit Fragen stellen, da ich regelmäßig in Lo-net2 bin.

Bevor Ihr den Friedensweg vertieft, bearbeitet bitte im Relibuch (Das Kursbuch 1): Streiten und versöhnen (Seite 24: Aufgaben 2+4+5+6 in der ersten Woche!); Gewalt begegnen – Versöhnung wagen (Seite 27: Aufgaben 1-4 in der zweiten Woche!).

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Wenn Du das oben Genannte bearbeitet hast, sind in der dritten Woche die folgenden Aufgaben auszuführen.

Aufgabe 1: Überlegungen – bitte Deine Überlegungen aufschreiben!

  1. Muss man manchmal streiten?
  2. Kann Streit auch sinnvoll sein?
  3. Ist es immer gut, nachzugeben?
  4. a) Wie entsteht Streit?
    b) Wenn man sich streitet: wie fängt es an, wie geht es im Streit weiter?
    c) Womit kann Streit alles enden?
  5. Was muss man vermeiden, um Eskalation eines Streits zu verhindern?
  6. Schreibt oben auf das Blatt Papier: „Konflikt“ / „Auseinandersetzung“  oder ähnliche Worte und – schreibt unten auf das Blatt: „Einigung“ / „Friede“ oder ähnliche Worte.
  7. Zwischen Konflikt und Frieden nennt Erfahrungen, wie man Eskalation des Streites verhindern kann, welchen Weg zum Frieden man gehen kann.

Aufgabe 2: Vergleiche Deinen Weg zum Frieden mit dem folgenden Vorschlag

Im Buch über das Gleichnis vom Verlorenen Sohn (Fenske: „Ein Mensch hatte zwei Söhne“) findet sich auf Seite 94 der Vorschlag für einen Friedensweg.

Der Friedensweg

1. Station: Streit dreht sich häufig um eine Angelegenheit, die auch sachlich geregelt werden kann. Wie kann die sachliche Regelung aussehen?

2. Station: Im Streit kommen häufig Dinge zur Sprache, die mit dem eigentlichen Thema gar nichts zu tun haben („immer machst du …“). Diese Vorwürfe sollten vermieden werden!

3. Station: Beleidigungen haben in zwischenmenschlichen Beziehungen nichts zu suchen!

4. Station: Streit hat häufig Ursachen, die nicht im Sachproblem liegen: Man ist müde und hungrig, man hat auf anderen Ebenen Stress … Wenn man das vom Gegenspieler weiß, kann man leichter den Mund halten.

5. Station: Immer das letzte Wort haben zu wollen, erschwert das Beenden des Streits.

6. Station: Streit ist oft ein Machtkampf. Hühner hacken aufeinander herum, um ihre soziale Position zum Ausdruck zu bringen; Hirschkäfer werfen einander von Zweigen; Hir­sche klappern mit dem Geweih, Affen und Menschen machen meist ein großes Geschrei. Der Mensch kann aber auch anders!

7. Station: Streit wird nicht dadurch vermieden, dass man sofort klein beigibt. Zorn staut sich auf und kann irgendwann nur noch explodieren.

8.Station: Streit um eine Sache muss nicht zum Kampf gegen eine Person führen!

9. Station: Bei manchem Streit hilft ein Vermittler.

10. Station: Nach dem Streit sind wichtig: Versöhnung und Vergebung.

11. Station: Aus Streit kann man lernen, es nächstes Mal besser zu machen.

12. Station: Man sollte auch bedenken, wie albern mancher Streit von außen wirkt! Das ist heilsam.

Aufgabe 3: Male einen Weg, an dessen Rand 12 Bäume stehen.

Auf die Bäume schreibe eine der Zahlen des vorangegangenen Friedensweges. Den Satz, der dir in der jetzigen Situation besonders wichtig ist, schreibe in den Baum mit der jeweiligen Zahl hinein und schmücke den Baum besonders – vielleicht mit Obst in den Zweigen, mit bunten Blättern, am Stamm ein Eichhörnchen, am Fuß des Stammes schöne Blumen…

GOTTES GEIST UND FRIEDENSWEG

Der Heilige Geist ist der Geist Gottes, der uns mit Gott verbindet. Wir Menschen haben einen Geist: Wir haben die Fähigkeit, etwas wahrzunehmen, etwas zu beurteilen, über etwas nachzudenken, wir erinnern uns, planen, wir beobachten unser Verhalten. All das gehört zu unserem „Geist“. Gottes Geist können wir Menschen bekommen – wir können im Geist Gottes unser Leben führen. Das heißt: Wir handeln im Sinn des Geistes Gottes. Paulus schreibt über das, was der Geist in uns hervorbringt:

  1. Liebe
  2. Freude
  3. Frieden
  4. Geduld
  5. Freundlichkeit
  6. Güte
  7. Treue
  8. Besonnenheit
  9. Selbstbeherrschung.

Aufgabe 4: Male zwischen die Bäume besonders schöne Blumen mit den neun Begriffen aus dem Brief des Paulus an die Galater.

Weitere Aufgaben:

Wenn Du schneller vorangekommen bist, dann stöbere im Reli-Buch herum. Verfasse allerdings ein Tagebuch: An welchem Tag hast Du was angeschaut, gelesen, vertieft bearbeitet?