Judentum

Judentum: Einleitung

Aufgabe 1 (zu Beginn des Themas): Was weißt du über jüdische/n:

  1. GLAUBEN
  2. GOTTESDIENST
  3. GEBÄUDE
  4. SCHRIFTEN
  5. FEIERTAGE
  6. GESCHICHTE

Kurze Geschichte des jüdischen Glaubens

Texte in der Bibel, die als Altes Testament oder Hebräische Bibel bezeichnet werden, lassen vor allem in der Tora (die fünf Bücher Mose) die Entstehung der Religion erkennen.
Abraham, ein Nomade, lebte im Bereich des heutigen Südirak. Gott sprach zu ihm und verlangte, dass er in ein Land ziehen solle, das er ihm zeigen werde. Gott würde seine Nachkommen zu einem bedeutsamen Volk machen. Abraham zog mit seiner Familie los. Gott wies ihn in das Land, das wir heute als Israel bezeichnen. Abraham hatte zwei Söhne, Isaak und Ismael. Von Isaak leiten sich Juden her, von Ismael/Ismail Muslime. Der Enkel von Abraham, Jakob, hatte 12 Söhne, die die Stammväter der Stämme Israels werden. Dieser zog mit der gesamten Familie in einer Hungersnot nach Ägypten. Im Laufe der Zeit wurden sie dort versklavt. Sie riefen zu Gott um Hilfe. Gott erwählte den Mose, der das Volk aus Ägypten führte, zurück in das Land, das Gott dem Volk verheißen hat: Israel. Als Mose Gott nach dem Namen fragte, antwortete Gott: Ich bin der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, mein Name ist Jahwe ( יהוה ), der: Ich bin, der ich bin bzw. Ich bin der, als der ich mich euch zeigen werde – dieser hat dich gesandt. Der Name Gottes wird von Juden nicht ausgesprochen, darum nennen sie ihn Adonai (Herr) bzw. sagen HaSchem (der Name).

Auf dem Weg in das gelobte Land gab Gott seinem Volk Gebote, so zum Beispiel die berühmten 10 Gebote. Jedem der Stämme wurde ein Stück Land zugewiesen. Die Menschen in diesem Land lebten immer wieder in kriegerischen Zeiten, weil Israel zwischen den Großmächten des Orients (Assyrer, Babylonier) und Ägypten lag. Die bekanntesten Herrscher waren David und sein Sohn Salomo (sie lebten um das Jahr 1000 vor Christus). Durch all die kriegerischen Zeiten hindurch hat Gott sein Volk bewahrt. Neben den kriegerischen Zeiten gab es Zeiten der Dürre, der Heuschrecken, Zeiten schrecklicher Nöte. Auch durch diese hindurch hat Gott sie bewahrt.

Die folgenden Hinweise finden wir nicht mehr in der Hebräischen Bibel: Als einer der wirkmächtigsten Menschen des Volkes, Jesus von Nazareth, geboren wurde, herrschten die Römer als Besatzungsmacht über Israel. Im Jahr 70 nach Christus wurde Jerusalem unterworfen, im Jahr 136 wurde das Volk nach einem Krieg weitgehend versklavt. Die überlebenden Juden in Nordisrael sammelten viele Traditionen, veröffentlichten sie in der Mischna, der mündlichen Tora. Die Juden, die im Osten außerhalb des Römischen Reiches lebten, schufen auf dieser Basis den Babylonischen Talmud. Dieser ist ein für das Judentum grundlegendes Werk. In diesem werden Worte vieler Weiser und vieler Rabbinen zu Themen des Glaubens und Handelns gesammelt.

Nach einer langen, wechselvollen Geschichte, mit viel Verfolgungen, Nöten, aber auch Erfolgen, kehrten im 20. Jahrhundert immer mehr Juden in das Land ihrer Väter und Mütter zurück. 1948 wurde der Staat Israel gegründet.

Aufgabe 2:
Merke Dir die kursiv gedruckten Namen und Begriffe. Erstelle eine Liste, in der Du sie einträgst und dahinter die Bedeutung. Zum Beispiel: Abraham: … ; Babylonischer Talmud: … usw.

Der Glaube der Juden

Grundlegende Bekenntnisse des jüdischen Glaubens:

 1.

Das wichtigste Bekenntnis – das auch als Gebet gesprochen wird – des jüdischen Volkes, ist das Sch´ma Israel (Sch´ma = Höre Israel):

Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein.
Darum sollst du den Ewigen, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.

Diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen. Du sollst sie deinen Kindern erzählen. Du sollst von ihnen reden, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst. Du sollst sie als Zeichen um dein Handgelenk binden. Sie sollen als Merkzeichen auf deiner Stirn sein. Du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und in deine Tore schreiben.

(Deuteronomium / 5. Buch Mose 6,4-9) (als Lied. Zu dem Davidstern s. unten):

2.

Dann sollst du anheben und sagen vor dem HERRN, deinem Gott: Mein Vater war ein Aramäer, dem Umkommen nahe, und zog hinab nach Ägypten und war dort ein Fremdling mit wenig Leuten und wurde dort ein großes, starkes und zahlreiches Volk. Aber die Ägypter behandelten uns schlecht und bedrückten uns und legten uns einen harten Dienst auf. Da schrieen wir zu dem HERRN, dem Gott unserer Väter. Und der HERR erhörte unser Schreien und sah unser Elend, unsere Angst und Not und führte uns aus Ägypten mit mächtiger Hand und ausgerecktem Arm und mit großem Schrecken, durch Zeichen und Wunder, und brachte uns an diese Stätte und gab uns dies Land, darin Milch und Honig fließt.

(Deuteronomium / 5. Buch Mose 26,5-9)

Der Glaube lässt sich in etwa so zusammenfassen:

  • Es ist ein Gott,
  • Gott hat die Welt erschaffen,
  • Gott hat seinem Volk durch Abraham eine Verheißung gegeben,
  • Gott hat sein Volk befreit und seinem Volk durch Mose im Zuge des Bundes, den Gott mit dem Volk geschlossen hat, die Gebote gegeben, die in der Tora (die fünf Bücher Mose) dargelegt werden – bzw. er hat dann weitere Menschen berufen, die Propheten, die auch in der hebräischen Bibel dargestellt werden: zum Beispiel die Propheten Jesaja und Jeremia.
  • Gott fordert ein Leben gemäß der Tora, der Gebote ein.
  • Und der einzelne Glaubende des jüdischen Volkes versucht, die Geschichte als Ausdruck der Beziehung zu Gott – dazu gehören die Gebote – so im Leben umzusetzen, wie er das verantworten kann. Die Grundlage ist, wie an den fünf Punkten zu sehen, die Tora. Neben der Tora zählt jedoch auch die mündliche Tradition, die von Rabbinen in Mischna und Talmud niedergeschrieben und diskutiert wurde. Darum sind neben der Tora eben diese Niederschriften äußerst wichtig für den jüdischen Glauben.

Aufgabe 3:
Erstelle eine Mindmap zum Glauben der Juden.

Strömungen im gegenwärtigen Judentum

Im Laufe der Zeit haben sich zwei grundlegende Strömungen herausgebildet:

  • die orthodoxen Juden, die versuchen, die Tora und den Talmud in ihrer streng traditionellen Interpretation zu leben,
  • konservative Juden bewahren ihre Tradition, öffnen diese aber in bestimmten Punkten (z.B. Männer und Frauen sitzen in der Synagoge zusammen),
  • das liberale / progressive / Reform-Judentum, das davon ausgeht, dass die Gesetze der Tora in neuer Interpretation gelten.

Neben diesen Hauptströmungen gibt es noch:

  • die jüdische Mystik, die bekannteste Form ist die Kabbala und deren Gegenteil:
  • das säkulare Judentum, das heißt das Judentum, das sich von seiner Glaubenstradition entfremdet hat.

Neben diesen Gruppen gibt es noch zahlreiche weitere Strömungen.

Bekannteste Gebete:

  1. das oben genannte Sch´ma Israel. Dieses Gebet soll Morgens und Abends nach ganz bestimmtem Ritus gesprochen werden. Darüber hinaus wird es in einer Kapsel, Mesusa genannt, am Türpfosten der Häuser angebracht, und sie wird – wie in der katholischen Kirche das Weihwasser – berührt. Darüber hinaus wird die Kapsel mit Gebetsriemen (Tefillin) verbunden, die am Arm bzw. Kopf angebracht werden;
  2. das Kaddisch. Das Kaddisch ist kein Privatgebet, sondern soll nur in Anwesenheit von mindestens zehn Männern (in Reformgemeinden auch Frauen) gesprochen werden. Es lautet:

„Erhoben und geheiligt werde sein großer Name auf der Welt, die nach seinem Willen von Ihm erschaffen wurde – sein Reich soll in eurem Leben in den eurigen Tagen und im Leben des ganzen Hauses Israel schnell und in nächster Zeit erstehen. Und wir sprechen : Amein! Sein großer Name sei gepriesen in Ewigkeit und Ewigkeit der Ewigkeiten. Gepriesen sei und gerühmt, verherrlicht, erhoben, erhöht, gefeiert, hocherhoben und gepriesen sei Name des Heiligen, gelobt sei er, hoch über jedem Lob und Gesang, Verherrlichung und Trostverheißung, die je in der Welt gesprochen wurde, sprechet Amein! Fülle des Friedens und Leben möge vom Himmel herab uns und ganz Israel zuteil werden, sprechet Amein. Der Frieden stiftet in seinen Himmelshöhen, stifte Frieden unter uns und ganz Israel, sprechet Amein.“ (Zitiert nach: http://www.talmud.de/cms/Das_Kaddisch-Gebet.294.0.html ) Vgl. dazu: 

Juden kennen feste Gebetszeiten, die sich an den ehemaligen Opferzeiten im Tempel von Jerusalem orientierten. Das Morgengebet (Schacharit), das Nachmittagsgebet (Mincha), das Abendgebet (Maariv). Zum Beten gehören Riten, so das Aufsetzen der Kippa, hinzugenommen werden Tefillin und Tallit. Das Gebetbuch heißt Siddur. In konservativen jüdischen Gruppen wird auf hebräisch gebetet.

Synagoge

Schon parallel zum Tempel gab es jüdische Versammlungshäuser (Synagoge = Versammlung). (Ob in Israel selbst, das ist archäologisch gesehen noch ungewiss, da dort der Tempel im Vordergrund stand.) In den Synagogen traf man sich, las, lernte, diskutierte.

Heute sind Synagogen vielfach stärker auf Gottesdienste hin orientiert. An der Tür der Synagoge befindet sich eine Mesusa (die wir schon kennengelernt haben). Wenn die Synagoge betreten wird, muss der Besucher eine Kippa (eine kleine Kopfbedeckung) aufsetzen. Vieles, was wir auch aus der Kirche kennen, finden wir in der Synagoge: einen Tisch (Bima), dort stehen die Schabbatkerzen und auf ihn wird die Tora-Rolle gelegt. Wie in der katholischen Kirche die Oblaten in einem Kästchen untergebracht sind, so die Tora-Rollen in einem großen Tora-Schrein. Wie die Kirchen vielfach in Richtung Osten ausgerichtet waren/sind, so ist die Synagoge Richtung Jerusalem ausgerichtet, sichtbar an der Seite, an der der Toraschrein zu finden ist. Das Ner Tamid ist ein ewiges Licht (vgl. katholische Kirche), das an den Tempel bzw. an den Auszug Israels aus Ägypten (Feuersäule) erinnert. Der Chanukka-Leuchter fällt ins Auge.

Mittelpunkt der Synagoge ist der Tora-Schrein mit der Tora-Rolle. Die Tora-Rolle ist in einem kostbaren Tuch eingehüllt. Die Rolle selbst kann mit silbernen Tora-Kronen (Rimonim) und dem Tora-Schild geschmückt werden. Mit einer silbernen Zeigehand (Jad) wird auf die zu lesenden Worte der Tora hingewiesen.

Aufgabe 4: Dazu siehe unten den Youtube-Clip.

Feiertage und Riten

Im Zusammenhang der Festzeiten sind folgende Hinweise wichtig:

Die jüdische Zeitrechnung beginnt 3760/3761 vor Christus – weil Gott laut traditionellem Glauben in dieser Zeit die Welt erschaffen hat. (Historisch gesehen ist das ein sehr interessanter Zeitabschnitt, weil hier Hochkulturen und damit auch die schriftlichen Aufzeichnungen begannen.)

Juden haben Teile des Mond- und Sonnenjahres verbunden. Wie wir alle vier Jahre ein Schaltjahr mit einem Tag Veränderung haben, so haben Juden alle fünf bis sieben Jahre einen Monat hinzugefügt.

Der Tag beginnt im Judentum um 18:00 Uhr des Vortages – also mit Einbruch der Nacht. Bei uns beginnt der Tag auch nicht am Morgen um 6:00 Uhr, sondern in der Nacht um 24:00/0:00 Uhr (Mitternacht). Und so beginnt zum Beispiel auch der Sabbat am Freitag um 18:00 Uhr und geht bis Samstag 18:00 Uhr. Samstag 19:00 Uhr wäre dann schon unser Sonntag.

Aufgaben 5:
Zu den jüdischen Feiertagen lies in Leben leben und schaue Dir die Videos an und mache Dir Notizen:

(a) Simchat Tora (September / Oktober) – Freude an der Tora
(b) Pessach (April), Schawuot, Sukkot:
Es sei ergänzt: Pessach bedeutet „Vorübergehen“ und feiert die Befreiung aus Ägypten, Schawuot (ein Frühjahrsfest) feiert die Gabe der 10 Gebote durch Gott, Sukkot, Laubhüttenfest, feiert die Ernte.
(c) Chanukka (z.B. Dezember) – Tempeleinweihung:

https://www.youtube.com/watch?v=ac2DwJqBwy4

(d) Jom Kippur (September / Oktober)

(d) Purim (März): Ein Freudenfest
(e) Rosch Ha Shana (September / Oktober) (Kopf des Jahres): Neujahrsfest.
(f) Tewet (Dezember / Januar) ein Tag, an dem das Kaddisch für die Verstorbenen gebetet wird, deren Grabstädte man nicht kennt. Somit auch für die Toten der Schoah (Holocaust).
(g) Eine ganz große Errungenschaft des Judentums ist auch der Sabbat. Am Sabbat kommen Mensch und Tiere zur Ruhe. Sie dürfen nicht arbeiten. In der modernen Welt ist das nicht ganz einzuhalten, aber so ein Ruhetag ist für Menschen sehr wichtig. In Folge des Judentums haben Christen die 7 Tage Woche. Diese gibt es im traditionellen Buddhismus und Hinduismus nicht.

Die richtige Reihenfolge (mit christlichen Feiertagen) ist folgende: Rosch Ha´Schana (Neujahr: christlich Advent, nicht Silvester)
Jom Kippur (evangelisch: Buß- und Bettag)
Sukkot (Erntedank)
Simchat Tora
Chanukka (Weihnachten)
Tewet (Allerheiligen / Ewigkeitssonntag)
Purim (Fasching)
Pessach (Karfreitag / Ostern)
Schawuot (Pfingsten).

Die Monate heißen: Tischri (September/Oktober), Marcheschwan (Oktober / November), Kislew (November / Dezember), Tevet (Dezember / Januar), Schewat (Januar), Adar Aleph (Schaltmonat), Adar Beth (Februar / März), Nisan (März / April), Ijjar (April / Mai), Siwan (Mai / Juni), Tamus (Juni / Juli), Aw ( Juli / August), Elul (August / September).

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Riten, die das menschliche Leben begleiten.

Beschneidung (Brit Mila). Am achten Tag nach der Geburt wird ein kleiner Junge in der Synagoge beschnitten, das heißt, die Vorhaut seines Gliedes wird entfernt. Es handelt sich um einen in der Regel ungefährlichen Akt. Damit vollzieht das Volk Israel den seit Abraham befohlenen Bundesschluss mit Gott (Genesis 17). Verbunden mit der Beschneidung ist die Namensgebung. Mädchen bekommen in einer eigenen Zeremonie ihren Namen.

Bar/Bat Mizwa (bedeutet: Sohn/Tochter des Gebotes): Mit 13 Jahren darf ein Junge öffentlich aus der Tora vorlesen. Das wird groß gefeiert. In progressiveren Strömungen gibt es auch Feiern für Mädchen, die 12 Jahre alt geworden sind.

Hochzeit (Kidduschin): Wo auch immer die öffentliche Hochzeitsfeier stattfindet, das Ehepaar wird unter einem Baldachin (Chuppa) getraut.

Beerdigung: Der Verstorbene wird nach einer Waschung und der Bekleidung mit einem einfachem Gewand in einem Leinentuch beerdigt (in Deutschland besteht derweil noch Sargpflicht). Feuerbestattung erlaubt der jüdische Glaube nicht mit Blick auf die kommende Auferstehung. Das Kaddisch-Gebet wird am Grab gesprochen, und Besucher legen einen Stein auf das Grab. Es gibt dafür unterschiedliche Begründungen: sehr pragmatische (damit zeigt man: Ich denke an dich; oder es diente dem Wiederfinden des Grabes) oder spirituell: Der Stein symbolisiert das Haus Gottes, das der Verstorbene bewohnen wird.

Ess-Riten: Wesentlich für viele Juden ist, dass sie nur das essen, was in der Tora als „rein“ (Koscher) bezeichnet wird. So essen sie nur Fleisch von geschächteten Tieren, das heißt Tieren, die auf eine besondere Art und Weise geschlachtet wurden. Sie müssen Milchspeisen von Fleischspeisen trennen. Und an Passa essen sie zum Beispiel ungesäuertes Brot.

Aufgabe 6: Merke Dir aus dem Abschnitt Feiertage und Riten die fettgedruckten Begriffe.

Symbole: Davidstern und Menorah

Aus Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Davidstern
„Je nach Zweck und Verwendung des Hexagramms variiert auch die Deutung dieses Symbols. Zum Beispiel wird der Davidstern als symbolische Darstellung der Beziehung zwischen Menschen und Gott interpretiert. Das nach unten weisende Dreieck besagt: Der Mensch hat sein Leben von Gott erhalten. Das nach oben weisende Dreieck besagt: der Mensch wird zu Gott zurückkehren. Die zwölf Ecken des Sterns sollen die Zwölf Stämme Israels darstellen. Außerdem stehen die sechs Dreiecke für die sechs Schöpfungstage und das große Sechseck in der Mitte steht für den siebenten Tag, den Ruhetag.“

Menorah – der siebenarmige Leuchter ist das wichtigste Symbol: ein solcher stand im Tempel von Jerusalem. Seine Herstellung wird im Buch Exodus 25 beschrieben. Der Chanukka-Leuchter hat 9 Kerzen. Die Kerze in der Mitte ist der Diener. Mit ihr werden die anderen angezündet.

***

Aufgabe (4 – siehe oben):
(a) Was macht ein Rabbiner?
(b) Worauf steht der Text der Tora?
(c) Was sagt der Rabbiner: Was ist die Tora?
(d) Was bedeutet Koscher?
(e) Warum stehen Sicherheitspersonal vor den jüdischen Schulen?
(f) Was ist Antisemitismus?

***

Wenn Du noch mehr über das Judentum wissen möchtest, durchstöbere dein Ethik-Buch.

Anmerkung: Vielleicht vermisst jemand in dieser Darstellung die schlimme Zeit des Nationalsozialismus. Juden möchten, dass ihre Religion als Religion dargestellt wird und nicht immer nur in Verbindung mit der barbarischen Weltanschauung, die in Deutschland nicht nur ab 1933-1945 geherrscht hat.